Design ist für viele Unternehmen eine der schwieriger zu planenden Ausgaben. Angebote variieren stark, Projektumfänge verschieben sich, und am Ende liegt die Rechnung selten dort, wo sie zu Beginn geschätzt wurde. Gleichzeitig steigt der Bedarf an professionellem visuellen Material kontinuierlich: Präsentationen, Social-Media-Inhalte, E-Mail-Vorlagen, UI- und UX-Designs, Motion Graphics, Videos — die Liste ist lang, und sie wächst.
Das dänische Unternehmen Design as a Service adressiert dieses Problem mit einem klar strukturierten Modell: unbegrenzte Designleistungen zu einem festen monatlichen Preis von 1.295 Euro, ohne Vertragsbindung.
Wie das Modell funktioniert
Kunden erhalten Zugang zu einem festen Team aus Designspezialisten, das Aufgaben innerhalb von 24 bis 48 Stunden umsetzt. Überarbeitungen sind unbegrenzt inbegriffen. Es gibt keine separaten Angebotsprozesse, keine stundenbasierte Abrechnung und keine versteckten Kosten. Der monatliche Festbetrag deckt sämtliche Designarbeiten ab — unabhängig davon, ob es sich um eine einzelne Grafik oder mehrere parallele Projekte handelt.
Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Präsentationen und Pitch Decks, Social-Media-Grafiken, UI- und UX-Design, E-Mail-Templates, Motion Graphics, Videobearbeitung sowie Werbemittel und Kampagnenmaterialien.
Hintergrund
Das Unternehmen wurde von der dänischen Agentur Obsidian gegründet, die über mehrere Jahre eine interne Designabteilung mit 15 Mitarbeitern aufgebaut hatte — zunächst für den Eigenbedarf, später auch für externe Kunden.
„Unternehmen standen häufig vor der Wahl zwischen zwei unbefriedigenden Optionen”, erklärt Christoffer Sandau, Product Lead bei Design as a Service. „Entweder bezahlten sie viel für langsame Agenturen, oder sie arbeiteten mit Freelancern, deren Zuverlässigkeit schwer kalkulierbar war. Ein professionelles, planbares Modell für Unternehmen mit kontinuierlichem Designbedarf fehlte.”
Seit dem Launch ist der Dienst in fünf europäischen Märkten aktiv: Dänemark, Schweden, Finnland, Deutschland und Slowenien.
Wirtschaftliche Einordnung
Ein erfahrener festangestellter Designer kostet in Deutschland typischerweise zwischen 4.000 und 6.000 Euro brutto monatlich — ohne Arbeitgeberanteile, Softwarelizenzen oder Einarbeitungszeit. Agenturretainer für vergleichbare Leistungen liegen häufig in ähnlichen oder höheren Bereichen. Für Unternehmen mit regelmäßigem Designbedarf bietet das Abonnementmodell eine kalkulierbare Alternative.
„Design sollte kein aufwendig zu startendes Projekt sein”, so Sandau. „Es sollte einfach verfügbar sein, wann immer man es braucht — in welcher Form auch immer.”
Weitere Informationen unter flatratedesign.de.